Bachgasse, an Nr. 4 · 1602/1618
Architekturteile
Türgewände von 1602, gekuppeltes Fenstergewände im Giebel und eine 1618 bezeichnete Kellerpforte unter der Scheune.
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Bachgasse, an Nr. 4 · 1602/1618
Türgewände von 1602, gekuppeltes Fenstergewände im Giebel und eine 1618 bezeichnete Kellerpforte unter der Scheune.
Hauptstraße 4 · 13. Jahrhundert bis 1867
Spätromanischer ehemaliger Chorturm, barocker Saalbau von 1755 sowie Fragmente der Friedhofsmauer und ein Portal von 1867.
Hauptstraße 6 · 1606/1747
Dreiseithof mit teilweise sichtbarem Fachwerk, aufwändigem Fenstererker und barockem Hoftor.
Hauptstraße, gegenüber Nr. 7 · um 1872
Konische Sandsteinsäule zur historischen Entfernungsangabe – kein Grenzstein.
Hauptstraße 8 · 1740/1744
Straßenbildprägender Dreiseithof mit Krüppelwalmdach, Fachwerkteilen und einem 1744 bezeichneten Hoftor.
Hauptstraße 10 · 16./17. Jahrhundert
Kleine Hofanlage mit teilweise verputztem Fachwerk-Torhaus; der Kellerzugang der Scheune trägt die Jahreszahl 1580.
Hauptstraße 15 · 1886–1891
Stattlicher Walmdachbau mit spätklassizistischen und Neurenaissance-Motiven.
Hauptstraße 42 · 1782/19. Jahrhundert
Dreiseithof mit spätbarockem Krüppelwalmdach und Fachwerkteilen; die Scheune ist mit 1782 bezeichnet.
Hollergasse 2 · 1733/1835
Barocker Dreiseithof mit stattlichem Torhaus. Heute befindet sich hier das Restaurant Halbstück. Ein Halbstück ist ein traditionelles Holzfass mit 600 Litern Inhalt – halb so groß wie das 1.200-Liter-Stückfass.
Hollergasse, an Nr. 5 · Barockzeit
Als Spolien bezeichnete historische Bauteile: hier wiederverwendete barocke Fenstergewände.
Hollergasse 6 · 18. Jahrhundert bis 1882
Im Kern aus dem 18. Jahrhundert; mehrfach erweitert und umgebaut, darunter ein klassizierender Schulsaal von 1882.
Hollergasse, vor Nr. 6 · 1929
Reliefierter, sarkophagartiger Sandsteinblock zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Flur Links am Bergweg · 18./frühes 19. Jahrhundert
Rundbau mit konischer Kuppel, der den Arbeitenden im Weinberg als Schutz- und Unterstand diente.
Haldmühle 1 · 18. Jahrhundert
Ehemalige Mühle als Vierseithof mit Torbau; Hauptgebäude von 1739 und Wirtschaftsbauten aus mehreren Bauphasen.
Kartenstand: Die Denkmalpunkte beruhen auf der Denkmalliste Rheinland-Pfalz (Stand 19. Dezember 2024). OpenStreetMap zeigt die tatsächlichen Straßen und Wege. Noch nicht eingezeichnet ist eine empfohlene Laufroute; diese wird erst nach einer Begehung ergänzt.

Station 1 · Dorfmittelpunkt
Hier beginnt die Runde – mitten im historischen Ortskern und dort, wo Bissersheim zusammenkommt.
Das Gemeindezentrum Eulennest steht in einem früheren Dreiseithof. Fachwerkfassade, Krüppelwalmdach und der Torbogen prägen das Gebäude. Eine Inschrift am Hoftor nennt das Jahr 1744. Heute ist das Eulennest Veranstaltungsort und gesellschaftlicher Mittelpunkt des Dorfes. Der im Zuge der Dorferneuerung gestaltete Dorfplatz liegt direkt gegenüber.
Dorfrallye
Welches Tier hat dem Gemeindezentrum seinen Namen gegeben?
Die Eule – daher der Name Eulennest.
Ausbaustufe
Alle vorgeschlagenen Stationen sind nun enthalten. Als Nächstes werden Route, Haltepunkte und Texte vor Ort geprüft. Danach folgen freigegebene Fotos, natürliche Sprecherstimmen und die endgültige Kartenfassung.
Öffentliche Wege, Sicherheit, Aussichtspunkt und barrierearme Alternativen prüfen.
Ortschronik, Kirchengemeinde, Eigentümer und Zeitzeugen einbeziehen.
Kurze Hörgeschichten aufnehmen und jede Station passend bebildern.